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Die Welt und Deutschland
Daten
Speyer und der Dom



Haager Friedenskonferenz


Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs




Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow

"Hunnenrede" Wilhelms II./Boxeraufstand











britisch-französische Entente cordiale




Besuch Wilhelms II. in Tanger/
1. Marokkokrise









2. Haager Friedenskonferenz


britisch-russischer Interessenausgleich

österreichische Annexion von
Bosnien u. Herzegowina


Daily-Telegraph-Affäre

Reichskanzler Theob. v. Bethmann Hollweg







"Panthersprung"/2. Marokkokrise








Reichstagswahlen (SPD erstmals
stärkste Fraktion)

Mission Haldanes in Berlin








Balkankriege










Attentat von Sarajewo

österreichisches Ultimatum an Serbien

deut. Kriegserklärung an Rußland u. Frankr.

Schlacht bei Tannenberg


Marneschlacht

Versenkung der "Lusitania"




Schlacht von Verdun


3. OHL

uneingeschränkter U-Boot-Krieg

Kriegseintritt der USA



Friedensresolution des Reichstages

Ausbruch Oktoberrevolution in Rußland

Wilsons Vierzehn Punkte

Friede von Brest-Litowsk

Beginn der deut. Frühjahrsoffensiven

Prinz Max von Baden wird Reichskanzler
deutsches Waffenstillstandsangebot

Oktoberverfassung; Entlassung Ludendorffs

Beginn der Matrosenaufstände

Abdankung des Kaisers/
Ausrufung der Republik

Bildung des Rates der Volksbeauftragten

Waffenstillstand









Karl Liebknecht u. Rosa Luxemburg ermordet

Wahlen zur Nationalversammlung

Eröffnung d. Nationalversammlung in Weimar

Friedrich Ebert 1. Reichspräsident

Regierung Philipp Scheidemann


Gustav Bauer (SPD) wird Reichskanzler

Friedensvertrages von Versailles









Weimarer Reichsverfassung in Kraft

Versailler Vertrag in Kraft

Kapp-Putsch


Hermann Müller (SPD) wird Reichskanzler

1. Reichstagswahlen

Konstantin Fehrenbach (Zentrum) Reichskanzler



Reparationen: 132 Mrd. Goldmark

Joseph Wirth (Zentrum) Reichskanzler

Matthias Erzberger ermordet

Vertrag von Rapallo








Außenminister Walther Rathenau ermordet

Wilhelm Cuno (parteilos) Reichskanzler

Ruhrbesetzung

passiver Widerstand


Gustav Stresemann (DVP) Reichskanzler

Hitlerputsch in München





Rentenmark/Ende der Inflation


Wilhelm Marx (Zentrum) Reichskanzler






Dawesplan von Reichstag angenommen

Hans Luther (parteilos) Reichskanzler

Paul von Hindenburg Reichspräsident

Beginn Räumung des Ruhrgebietes

Vertrag von Locarno

deutsch-sowjetischer Freundschaftsvertrag

Wilhelm Marx erneut Reichskanzler





Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund

Friedensnobelpreis für
Außenminister Stresemann



Hermann Müller erneut Reichskanzler

Unterzeichnung des Kellogg-Paktes




New Yorker Börsenkrach/Weltwirtschaftskrise






Annahme d. Youngplanes durch Reichstag

Heinrich Brüning (Zentrum) wird Reichskanzler

vorzeitige Räumung d. Rheinlandes beendet





Reichstagswahlen (NSDAP 2.stärkste Fraktion)

Bildung der Harzburger Front

Wiederwahl Hindenburgs z. Reichspräsidenten

Franz v. Papen (Zentrum) Reichskanzler

Konferenz v. Lausanne (Ende Reparationen)

Reichstagswahlen

General Kurt v. Schleicher Reichskanzler




Hitler Reichskanzler ("Machtergreifung")










Reichstagsbrand




Reichstagswahl








Ermächtigungsgesetz







Auflösung der Gewerkschaften











Konkordat zw. Deutschem Reich u. Vatikan



Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund

Nichtangriffspakt mit Polen

"Röhm-Putsch"

Tod des Reichspräsidenten von Hindenburg,
Hitler wird Staatsoberhaupt
als "Führer und Reichskanzler"




Einführung allgemeine Wehrpflicht
und Aufbau der Wehrmacht

Deutsch-Britisches Flottenabkommen

"Nürnberger Gesetze" (Entrechtung
der jüdischen Bevölkerung)






Besetzung der entmilitarisierten
Zone des Rheinlandes



Achse Berlin-Rom

Antikominternpakt mit Japan



Einmarsch deutscher Truppen in Österreich




Münchener Abkommen

Einmarsch deut. Truppen in
sudetendeutsche Gebiete

"Reichskristallnacht"

Einmarsch deutscher Truppen
in die Tschechoslowakei

Militärbündnis mit Italien ("Stahlpakt")

Deutsch-Sowjetischer Nichtangriffspakt

Überfall auf Polen



britische u. französische Kriegserklärung
an das Deutsche Reich

Besetzung Dänemarks und Norwegens

Beginn des Westfeldzuges



Waffenstillstand mit Frankreich

Beginn der Luftschlacht gegen Großbritannien







Angriff des deut. Afrikakorps unter Rommel

Angriffsbeginn gegen
Jugoslawien u. Griechenland

Angriffsbeginn gegen die Sowjetunion



Kriegserklärung an die USA

Wannseekonferenz ("Endlösung der
Judenfrage")

1. Großangriff auf Köln (1000 Bomber)


Landung der Alliierten in Nordafrika

Beginn der sowjet. Gegenoffensive
bei Stalingrad

Roosevelt und Churchill fordern auf der
Konferenz von Casablanca "bedingungslose
Kapitulation" Deutschlands

Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad


Goebbels proklamiert im Berliner
Sportpalast den "totalen Krieg"

Kapitulation der deutsch-ital.
Heeresgruppe Afrika

Gipfelkonferenz der Alliierten in Teheran


Invasion der Alliierten in der Normandie

Attentat auf Hitler im Führerhauptquartier

















Gipfelkonferenz von Jalta

















Hitler begeht Selbstmord

Kapitulation der deutschen Wehrmacht
in Reims und Berlin-Karlshorst

Berliner Erklärung der vier Oberbefehlshaber

Errichtung der Sowjetischen
Militäradministration in Deutschland (SMAD)

Zulassung demokrat. Parteien in
der SBZ und Berlin

Gründungsaufruf der KPD in Berlin

Gründung der SPD in Berlin

Gründung der CDU in Berlin
Gründung der UN in San Francisco

Gründung der LDPD in Berlin

Konferenz von Potsdam


Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

Errichtung des Alliierten Kontrollrats

Bildung der Länder Bayern,
(Nord-)Württemberg-Baden u. Hessen (US-Zone)







Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozeß















Bildung d. Länder Schleswig-Holstein, Hannover
(später Niedersachsen), Nordrhein-Westfalen





amerikanisch-britisches Abkommen über Bizone

Auflösung Preußens durch
Kontrollratsgesetz Nr. 46

Trumandoktrin

Es bestehen vier verschiedene Gemeinde-
ordnungen in Rheinland-Pfalz: die bayerische
in der Pfalz, die hessische in Rheinhessen,
die preußische im Rheinland und die
nassauische im Regierungsbezirk Montabaur.
Das Innenministerium soll diese vier Ver-
fassungen durch Schaffung einer neuen
Gemeindeordnung aufeinander abstimmen.





54,5 % Zustimmung bei Volksentscheid
über Verfassung Rheinland-Pfalz; gilt als
Geburtstag des Landes: "Verfassungstag"

Entnazifizierung: Landesverordnung für
Rheinland-Pfalz zur politischen
Säuberung tritt in Kraft.

US-Außenminister Marshall verkündet
Wiederaufbauprogramm für
Europa (Marshallplan)

Sechsmächtekonferenz in London


Sowjets verlassen Alliierten Kontrollrat

Landesfarben, -wappen und -siegel
von Rheinland-Pfalz durch Landtag
einstimmig verabschiedet.

Währungsreform in den Westzonen/
Aufhebung der Zwangswirtschaft

Berliner Blockade


Beginn der Luftbrücke

Explosionsunglück in der BASF Ludwigshafen
207 Tote und 3.818 Verletzte.

Frankfurter Dokumente

Verfassungskonvent von Herrenchiemsee


Konstituierung des Parlamentarischen
Rates in Bonn

















Deutscher Volksrat billigt Verfassung für
eine "Deutsche Demokratische Republik"

Gründung der NATO in Washington

Trizone

Gründung des Europarates in London

Annahme des Grundgesetzes

Verkündung des Grundgesetzes

Wahlen zum 1. Deutschen Bundestag

Konstituierung von Bundestag u. Bundesrat

Theodor Heuss wird Bundespräsident

Konrad Adenauer wird Bundeskanzler

Besatzungsstatut in Kraft

Gründung der DDR

Koreakrieg










Deutschlandvertrag

Auflösung der Länder der DDR

Lastenausgleichsgesetz

Wiedergutmachungsvertrag mit Israel






Tod Stalins

Volksaufstand in der DDR








Bundestagswahl

2. Kabinett Adenauer






Pariser Verträge (Beitritt der
Bundesrepublik zu NATO und WEU)










Souveränitätserklärung der Bundesrepublik

Unterzeichnung des Warschauer Paktes

Hallsteindoktrin

Abstimmung über das Saarstatut

Gründung der Bundeswehr

Beitritt der DDR zum Warschauer Pakt






Beginn des ungarischen Volksaufstands

Sueskrise






Eingliederung des Saarlandes
in die Bundesrepublik

Verkündung der Rentenreform
(dynamische Rente)






Römische Verträge (Gründung von
EWG u. EURATOM)

Bundestagswahl (absolute Mehrheit
der CDU/CSU)

Rapacki-Plan

3. Kabinett Adenauer











Heinrich Lübke wird Bundespräsident





Bundessozialhilfegesetz

Walter Ulbricht wird Vorsitzender
des neugeschaffenen Staatsrats

Bau der Berliner Mauer












Bundestagswahl

4. Kabinett Adenauer (Koalition CDU/CSU-FDP)

allg. Wehrpflicht in der DDR

Beginn der "Spiegelaffäre"

Rücktritt von Verteidigungsminister
Franz Josef Strauß

5. Kabinett Adenauer (Koalition CDU/CSU-FDP)

Deutsch-Französischer Freundschaftsvertrag






Staatsbesuch Kennedys

Rücktritt Adenauers

Ludwig Erhard Bundeskanzler

1. Passierscheinabkommen

Auschwitz-Prozesse




Heinrich Lübke zum 2. Mal Bundespräsident






Aufnahme diplomatischer
Beziehungen zu Israel






Bundestagswahl

2. Kabinett Erhard



Kiesinger Bundeskanzler. Große Koalition

Gesetz über DDR-Staatsbürgerschaft






Tod von Benno Ohnesorg

Stabilitätsgesetz

Attentat auf Rudi Dutschke

Verabschiedung der Notstandsgesetze










Zollunion der EG

Einmarsch von Truppen des
Warschauer Pakts in die CSSR










Wahl Gustav Heinemanns
zum Bundespräsidenten

Bundestagswahl

Willy Brandt Bundeskanzler
sozialliberale Koalition

Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags






Moskauer Vertrag

Warschauer Vertrag

Rücktritt Ulbrichts als 1. Sekretär der SED
Nachfolger Erich Honecker






Viermächteabkommen über Berlin

Friedensnobelpreis für Brandt

Transitabkommen


neues Betriebsverfassungsgesetz

Mißtrauensvotum gegen Brandt gescheitert





Ratifizierung der Ostverträge im Bundestag

Viermächte-Schlußprotokoll zum Abkommen
über Berlin; Inkrafttreten der Ostverträge

Bundestagswahl

2. Kabinett Brandt (Koalition SPD-FDP)

Grundlagenvertrag







Aufnahme beider deut. Staaten in die UN

Willi Stoph DDR-Staatsratsvorsitzender

Deutsch-Tschechoslowakischer Vertrag

Rücktritt Brandts (Guillaume-Affäre)

Helmut Schmidt wird Bundeskanzler



Walter Scheel wird Bundespräsident

Majdanek-Prozeß in Düsseldorf

Beginn der Baader-Meinhof-Prozesse








Schlußakte von Helsinki





Bundestagswahl

Erich Honecker Staatsratsvorsitzender

2. Kabinett Schmidt

Generalbundesanwalt Buback ermordet







Bankier Jürgen Ponto ermordet

Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin
Schleyer entführt

Anschlag auf Lufthansamaschine in Mogadischu







Europäisches Währungssystem in Kraft







1. Direktwahl zum Europäischen Parlament

Karl Carstens Bundespräsident

Verjährung von Mord abgeschafft

NATO-Doppelbeschluß








Bundestagswahl

3. Kabinett Schmidt



Bruch der sozialliberalen Koalition

Mißtrauensvotum gegen Schmidt/
Helmut Kohl Bundeskanzler

Bundestagswahl

2. Kabinett Kohl

Flick-Untersuchungsausschuß eingesetzt

Bundestagsbeschluß zur
Stationierung von Pershing-II-Raketen

Änderung der Parteienfinanzierung



Rücktritt Wirtschaftsminister
Otto Graf Lambsdorff

Richard von Weizsäcker Bundespräsident

Rücktritt von Rainer Barzel

Staatsbesuch von US-Präsident Ronald Reagan



Reaktorunfall in Tschernobyl

Walter Wallmann wird 1. Bundesumweltminister




Bundestagswahl



Unterzeichnung des INF-Vertrages
durch Reagan und Gorbatschow



Michail Gorbatschow in der Bundesrepublik






Ausreise der Prager Botschaftsbesetzer mit
Sonderzügen der DDR-Reichsbahn genehmigt

Ablösung Honeckers als SED-Generalsekretär
durch Egon Krenz

Das Politbüro der SED tritt zurück

DDR öffnet die Grenzen zur Bundesrepublik
und West-Berlin

Hans Modrow Ministerpräsident der DDR

Egon Krenz tritt als Staatsratsvorsitzender zurück

Öffnung des Brandenburger Tores

Wahl zur Volkskammer der DDR



Lothar de .05.ziere Ministerpräsident der DDR

Beginn der Zwei-plus-vier-Verhandlungen

Unterzeichnung des 1. Staatsvertrages in Bonn

Währungs-, Wirtschafts- u.
Sozialunion tritt in Kraft

Volkskammer beschliellt
Beitritt zur Bundesrepublik zum 3. Oktober

Unterzeichnung des Einigungsvertrages
in Ost-Berlin

Abschluß der "Zwei-plus-vier-Gespräche"
Souveränitätsvertrag in Moskau unterzeichnet

deutsch-sowjetischer Partnerschaftsvertrag

Vereinigung Deutschlands. Staatsakt in Berlin








Eine aus 37 Nationen bestehende Armee
erobert das vom Irak besetzte Kuweit:
Der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten
nach dem 2. Weltkrieg wird heftig diskutiert.

Der Warschauer Pakt wird aufgelöst.

Der Ägypter Butros Ghali wird neuer UNO-
Generalsekretär. Landtagswahlen in
Rheinland-Pfalz: SPD/FDP-Koalition bildet
die neue Regierung. Ausbruch des Bürger-
krieges in Jugoslawien. Die serbische Armee
überfällt Slowenien u. Kroatien. Bürgerkrieg
in Somalia.


Die RAF ermordet den Chef der
Treuhandanstalt Karsten Rohwedder.



Der Bundestag entscheidet sich mit 388 gegen
320 Stimmen für Berlin als Hauptstadt.

Erich Honecker flüchtet in die Botschaft Chiles.
Ihm wird kein politisches Asyl gewährt.

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)
wird gebildet. Präsident: Boris Jelzin. Die UdSSR
existiert nicht mehr. Michail Gorbatschow
wird gestürzt.

Die "Die Grünen" und "Bündnis 90" schließen
sich zu einer Partei zusammen.

Olympische Spiele in Barcelona mit einer
gesamtdeutschen Mannschaft. Bürgerkrieg
in Jugoslawien weitet sich aus. Bürgerkrieg
und Aufstände im Gebiet der ehemaligen
UdSSR. Die "Gauck-Behörde" verwaltet die
STASI-Akten. Protestaktionen der deutschen
Bevölkerung gegen Ausländerfeindlichkeit
mit bis zu 300000 Menschen.

Solidarpakt beschlossen. Strafverfahren gegen
Erich Honecker wegen schlechtem Gesundheits-
zustand eingestellt. Brandanschlag von
Solingen. Humanitärer Einsatz deutscher
Soldaten in Somalia. Der Europäische
Binnenmarkt tritt in Kraft. CSSR spaltet sich in
die Republiken Tschechien und Slowakien.

Putschversuch gegen Boris Jelzin wird vereitelt.



Erste demokratische Wahlen in Rußland: Boris
Jelzin kann einen knappen Sieg verbuchen.



Bundestagswahlen: Koalition CDU/CSU-FDP.
Kurdendemonstrationen in Deutschland gegen
türkische Unterdrückung. Bombardement
serbischer Stellungen durch amerikanische
Flugzeuge. Im rheinland-pfälzischen
Partnerland Ruanda herrscht Bürgerkrieg
zwischen Tutsis und Hutus. Die Massaker
fordern über 1 Milion Menschenleben.



Wahlen in Südafrika: Nelson Mandela gewinnt u.
wird erster farbiger Präsident des Landes.

Roman Herzog wird Bundespräsident.

Atomwaffentests der Franzosen.








deutsch-tschechische Aussöhnung.

Das geklonte Schaf "Dolly" löst hitzige
Debatten aus.

Der Komet Hale-Bopp ist vier
Wochen lang zu sehen.



West-Ost-Konflikt beendet.

Hong Kong wird chinesisch.









Die RAF verkündet ihre Selbstauflösung.

Zugunglück in Eschede

Gerhard Schröder (SPD) wird Kanzlerkandidat.
Die SPD gewinnt die Bundestagswahlen.

Einigung um Entschädigungszahlungen für
Zwangsarbeiter während der Nazi-Zeit

Verbot von Landminen.

Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine tritt
zurück. Nachfolger: Hans Eichel



NATO-Staaten bombardieren die
serbischen Truppen im Kosovo.

Eröffnung des Reichstages in Berlin.

Wahl von Johannes Rau zum Bundespräsidenten.

Totale Sonnenfinsternis (Straßburg-Ulm-Salzburg)

Macao fällt an China zurück.

Rücktritt des russischen Präsidenten Boris Jelzin.
Nachfolger wird Wladimir Putin.

Mit Johannes Rau spricht erstmals ein
deutscher Staatsmann vor der
israelischen Knesset.

Johannes Paul II. bittet um Vergebung
für Gewalttaten während der Kreuzzüge
u. der Inquisition, sowie Feindseligkeiten
gegenüber anderen Religionen.









Flugzeugentführung und Bombenterror in den
USA: Beide Hochhaustürme des World-Trade-
Centers stürzen nach Flugzeugkolissionen
in sich zusammen und reißen Tausende von
Menschen mit in den Tod. Auch im Pentagon
finden viele hundert Menschen
den Tod, als das Gebäude nach einem ab-
sichtlich herbeigeführten Flugzeugabsturz
in Flammen aufgeht.




1899


18.05.-
29.07.1900

1.01.1900

1900


1900-1909

27.07.1900

1901



1902

1903



8.04.1904

1904


31.03.1905


1905


1906

1907


15.06.-
18.10.1907

31.08.1907

1908



28.10.1908

1909-1917

1909

1910



1.07.1911

1911






12.01.1912


8.-11.02.1912

1912






1912/1913

1913


1914





28.06.1914

23.07.1914

1/3.08.1914

23. bis
31.08.1914

6.-9.09.1914

7.05.1915

1915


21.02.-
12.1916

29.08.1916

1.02.1917

6.04.1917

1917

19.07.1917

7.11.1917

8.01.1918

3.03.1918

21.03.1918

3./4.10.1918


26.10.1918

29.10.1918

9.11.1918


10.11.1918

11.11.1918

1918







15.01.1919

19.01.1919

6.02.1919

11.02.1919

13.02.
-20.07.1919

21.06.1919

28.06.1919

1919







11.08.1919

10.01.1920

13. bis
16.03.1920

27.03.1920

6.06.1920

25.06.1920

1920-1924

27.04.1921

10.05.1921

26.08.1921

16.04.1922

1921






24.06.1922

22.11.1922

11.01.1923

13.01.-
26.09.1923

13.08.1923

8./9.11.1923

10.11.1923

12.11.1923

15.11.1923


30.11.1923

9.01.1924




29.08.1924

15.01.1925

26.04.1925

14.07.1925

16.10.1925

24.04.1926

26.05.1926

1926



8.09.1926

10.12.1926


1927

28.06.1928

27.08.1928

1928


25.10.1929

1929




12.03.1930

29.03.1930

30.06.1930


19.07.1930


14.09.1930

11.10.1931

10.04.1932

1.06.1932

9.07.1932

6.11.1932

3.12.1932

1932-1934


30.01.1933

1933





14.02.1933


27.02.1933

02.03.1933


5.03.1933


11.03.1933


23.03.1933


28.03.1933

11.04.1933

15.04.1933

2.05.1933

3.05.1933

08.05.1933


27.06.1933



29.06.1933


20.07.1933

Aug.1933

14.10.1933

26.01.1934

30.06.1934

2.08.1934



1934


16.03.1935


18.06.1935

15.09.1935


11.01.1936




7.03.1936


1936

25.10.1936

25.11.1936

1937/38

12.03.1938

3.08.1938


29.09.1938

1.10.1938


9.11.1938

15.03.1939


22.05.1939

23.08.1939

1.09.1939



3.09.1939


9.04.1940

10.05.1940

5.06.1940

22.06.1940

13.08.1940

22.10.1940





30.03.1941

6.04.1941


22.06.1941

13.10.1941

11.12.1941

20.01.1942


30./
31.05.1942

7.11.1942

19.11.1942


25.01.1943



31.01./
2.02.1943

18.02.1943


13.05.1943


28.11.-
01.12.1943

6.06.1944

20.07.1944

31.07.1944


02.08.1944


1944

10.09.1944

16.12.1944

30.12.1944

8.01.1945

4. bis
11.02.1945

16.03.1945

23.03.1945

24.03.1945




30.03.1945


31.03.1945


30.04.1945

7/8.05.1945


5.06.1945

9.06.1945


10.06.1945


11.06.1945

15.06.1945

26.06.1945


5.07.1945

17.07-
2.08.1945

6/9.08.1945

30.08.1945

19.09.1945


07.11.1945


16.11.1945


20.11.1945-
01.10.1946

05.01.1946




1946




15.09.1946


23.08.1946


03.09.1946



2.12.1946

15.02.1947


12.03.1947

14.03.1947








27.04.1947



18.05.1947



21.05.1947



5.06.1947



20.02.-
1.06.1948

20.03.1948

07.04.1948



20.06.1948


24.06.1948-
12.05.1949

26.06.1948

28.07.1948


1.07.1948

10. bis
23.08.1948

1.09.1948


09.09.1948




01.01.1949







25.02.1949


19.03.1949


4.04.1949

8.04.1949

5.05.1949

8.05.1949

23.05.1949

14.08.1949

7.09.1949

12.09.1949

15.09.1949

21.09.1949

7.10.1949

1950-1953

Jan. 1950

1950


1952



26.05.1952

23.07.1952

14.08.1952

10.09.1952

09.12.1952

1953


5.03.1953

17.06.1953

23.08.1953






6.09.1953

20.10.1953

26.09.1954

1954


23.10.1954


16.01.1955





22.01.1955


5.05.1955

14.05.1955

23.09.1955

23.10.1955

12.11.1955

27.01.1956

1956




23.10.1956

29.10.-
6.11.1956

1957-1971



1.01.1957


23.02.1957


1957




25.03.1957


15.09.1957


2.10.1957

28.10.1957

1958



1959





1.07.1959

1960



30.06.1960

12.09.1960


13.08.1961

1961










17.09.1961

14.11.1961

24.01.1962

26.10.1962

19.11.1962


14.12.1962

22.01.1963

1963




23.-26.06.1963

15.10.1963

16.10.1963

17.12.1963

1963-1966

1963/64


1.07.1964

1964




12.05.1965


1965




19.09.1965

26.10.1965

1966

1.12.1966

20.02.1967

1967




2.06.1967

8.06.1967

11.04.1968

30.05.1968

1968








1.07.1968

21.08.1968


1969




1969-1973



5.03.1969


28.09.1969

20.10.1969


28.11.1969

1970




12.08.1970

7.12.1970

3.05.1971


1971




3.09.1971

10.12.1971

17. bis
20.12.1971

15.01.1972

27.04.1972

1972



17.05.1972

3.06.1972


19.11.1972

15.12.1972

21.12.1972

1973





18.09.1973

3.10.1973

11.12.1973

6.05.1974

16.05.1974

1974

1.07.1974

1975-1981

21.05.1975

1975






1.08.1975

1976



3.10.1976

29.10.1976

15.12.1976

7.04.1977

1977





30.07.1977

5.09.1977


13.-18.10.1977

1978





1.01.1979

1979





10.06.1979

1.07.1979

3.07.1979

12.12.1979

1980






5.10.1980

5.11.1980

30.10.1981

17.09.1982

1.10.1982


6.03.1983

30.03.1983

19.05.1983

22.11.1983


22.12.1983

29.03.1984

26.06.1984


1.07.1984

25.10.1984

6.05.1985

9.06.1985

26.04.1986

6.06.1986

9.11.1986


25.01.1987

4.05.1987

8.12.1987


30.04.1989

12.-15.06.1989

18.08.1989

1989


30.09.1989


18.10.1989


8.11.1989

9.11.1989


13.11.1989

6.12.1989

22.12.1989

18.03.1990

1990

12.04.1990

5.05.1990

18.05.1990

1.07.1990


23.08.1990


31.08.1990


12.09.1990


13.09.1990

3.10.1990

10.11.1990

18.11.1990

1991


17.1.-
27.2.1991



31.3.1991

1991








1.4.1991


16.06.1991

20.6.1991


12.12.1991


Dez.1991




14.5.1992


1992








1993







3.10.1993

15.10.1993

Dez. 1993


23.01.1994

1994







9.5.1994

12.05.1994


23.5.1994

1995


1.10.1995

5.07.1996


15.10.1996

21.01.1997

23.02.1997


23.03.1997


28.4.1997

27.5.1997

1.07.1997

17.07.1997

1997



1998

20.4.1998

3.6.1998

27.9.1998


1999


1.3.1999

11.3.1999


23.03.1999

24.3.1999


19.4.1999

23.5.1999

11.8.1999

19.12.1999

31.12.1999


16.2.2000



12.3.2000




30.07.2000


22.01.2001

11.07.2001


11.09.2001









21.09.2001


Streiks bei den Ziegelwerken, bei den Zimmerleuten und
in der Imprägnieranstalt.






Gräberöffnung und Neugestaltung der Grablege im Dom. Im Hafen
werden 146 000 t Umschlag getätigt. Streiks bei den Schneidern.





Streik in den Ziegelwerken. Errichtung des Humanistischen
Gymnasiums und des Oberpostamtes. Josef Braun beginnt am
Alten Hafen mit dem Bau und der Reparatur v. eisernen Schiffen.

Errichtung des Kreisarchivs.

Die Stadt übernimmt die bis dahin vom Verein gegen Hausbettel
geführte Arbeitsvermittlungsstelle. Errichtung der Landesver-
sicherungsanstalt, des Oberversicherungsamtes u. d. Bezirksamtes.



Philipp Lichtenberger wird Bürgermeister. Einweihungsfeierlichkeiten
der Gedächtniskirche. Errichtung des Vincentiuskrankenhauses.




Einrichtung der Lokalbahn Speyer (bis 1956). Streiks in der Möbel-
fabrik Karl Mühl und bei den Maurern. Errichtung des Richardstiftes.

Streik bei den Konfektionsarbeitern.

Streik bei den Brauern. Errichtung des Bischöflichen Ordinariates
und Einrichtung einer Berufsschule.






Streik in der Rheinischen Dampfziegelei. Errichtung des
Mutterhaus-Klosters St. Joseph.






Indienststellung des Marienheimes. Errichtung des Rentamtes.

Erstes Kino in Speyer. Errichtung des Historischen Museums und
der Schiffswerft Josef Braun. Ein Münchener Architekt wird mit der
Ausarbeitung eines umfassenden Bebauungsplanes beauftragt.



Streik in der Roos'schen Schuhfabrik. Dr. Ernst Hertrich wird zum
Berufsbürgermeister gewählt. Errichtung des Isolierhauses des
Diakonissenkrankenhauses (bis 1912). Im Josephs Kloster wird eine
neue Ausbildungsstätte eingerichtet. Erweiterung des Schulkomplexes
an der Augustinergasse durch eine Volksschule. Michael Faulhaber
amtiert als Bischof von Speyer. Erstes Speyerer Brezelfest.


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Errichtung der Zeppelinschule und der Kreisversuchsstation. Die
Maschinenfabrik Pokorny und Wittekind verlegt den Betrieb von
Frankfurt nach Speyer. Der Stadtrat schließt einen Stromliefervertrag
mit den Pfalzwerken in Ludwigshafen und betreibt systematisch Wirt-
schaftsförderung. Streik in den Celluloidwerken. Bau der St. Josephs-
kirche (bis 1914).



Ein neuer Industriehafen ist in Planung. Streiks in der Rheinischen
Dampfziegelei und im Frankfurt Metallindustriewerk.

Fusion der Brauereigesellschaft zum Storchen und der Bayerischen
Bierbrauerei-Gesellschaft von H. Schwartz zur Schwartz-Storchen-
Brauerei AG. Streik in der Roos'schen Schuhfabrik. Lebensmittel-
kommission gegen Preistreiberei gebildet. Einrichtung einer Volks-
küche. Vergabe von Notstandsarbeiten.














Die Stadt schließt sich der Einkaufsgesellschaft südwestdeutscher
Städte an. Anlage einer ausgedehnten städtischen Gutswirtschaft.










Dr. Otto Moericke wird zum Bürgermeister gewählt.

















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468 Speyerer sind im 1. Weltkrieg gefallen.

Die deutschen Truppen ziehen über den Rhein (5. Dez.). Einzug
der mehr als 3500 Mann starken französischen Besatzung. Gründung
eines Wohlfahrtsausschusses. Die Arbeiter- und Bauernräte konnten
zu Stadtratssitzungen bis zu drei Vertreter mit beratender Stimme
entsenden. Die Schiffsbrücke für fast ein Jahr gesperrt. Beschluß über
die Schaffung einer Gemeinnützigen Baugenossenschaft. Gründung
von Lokalvereinen der USPD, DVP und DDP.
















Hochwasserkatastrophe. Karl Leiling zum Bürgermeister gewählt
(4. Juli). Er erhielt 1923, als Speyer kreisfreie Stadt wurde, den Titel
Oberbürgermeister. Leiling blieb bis 1946 im Amt. Der französische
General Gerard wünscht die Einrichtung einer autonomen Republik
Pfalz (Febr ). Fast zur gleichen Zeit gründet Dr. E. Haaß (Landau) die
Gruppe "Freie Pfalz". Speyer zählt ca. 23 300 Einwohner. Ortsgruppe
der KPD und der NSDAP gegründet.














Bau des neuen Rheinhafens.









Mehrere Banküberfalle in Speyer. Metallwerke Speyer gegründet.
Die Errichtung zweier Hilfsschulabteilungen wird genehmigt.
Betriebsschließungen: Faßfabrik Kerner, Rheinische Büro-Möbelfabrik,
Zigarrenkistenfabrik, Sägerei und Rundholzschälerei Josef Hebel.
Entlassungen bei: Filz- und Munitionsfabrik M. Heß, Zementfabrik
Kirrmeier. Gründung der Stadtbücherei.









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Die Separatisten besetzen Post, Rathaus und Regierungsgebäude.

Ausrufung der "Autonomen Regierung der Pfalz".

Mitte November muß die Stadtverwaltung neues Notgeld her-
ausgeben. Im November werden 4561 Arbeitslose gezählt.



Drei führende Separatisten werden im "Wittelsbacher Hof"
erschossen. In der Stadt werden im Januar 2351 Erwerbslose
gezählt. Es besteht (1924-1929) eine Unparteiische Bürgerliste.
Eröffnung der Volksbücherei.















Das erste "Tonbild-Theater" von Karl Beck wird in der
Hauptstraße errichtet. Große Teile der Stadt werden kanalisiert.
2080 Arbeitslose registriert.






Gründung des Ortscaritasverbandes.





St.-Martha-Heim in Dienst gestellt. Erwerb der Werfthalle durch
die Tabak- und Zigarrenfabrik M. Brinkmann, Bremen.



Der Rhein ist zugefroren. Einweihung des Jakobsbrunnens. Karl
Leiling auf weitere 10 Jahre zum Berufsbürgermeister, Franz Stützel
zum 1. Ehrenbürgermeister wieder und Karl Spindler zum 2. Ehren-
bürgermeister neu gewählt.





Französische Truppen räumen die Kaserne. Bayerische Schutz-
polizei zieht in der Nacht vom 30. auf 1. Juli in die Stadt ein.

Besuch des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg
in der Stadt. Wirtschaftliche Stagnation.








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86 Siedlungshäuser werden im Norden der Stadt errichtet. Sie
bilden die Grundlage für Speyer-Nord.



2234 Arbeitslose. 1. Spatenstich zum Bau der Rheinbrücke. Im
Stadtrat sind 8 Parteien und Gruppen vertreten: SPD und BVP/Z
mit je 10, Deutsche Volkspartei und Deutsche Demokratische
Partei mit je 6, KPD und Linke Kommunisten/Leninbund mit 2,
NSDAP mit 2, Wirtschaftspartei mit 2 Stadträten.

Haussuchungen bei KPD- und SPD-Mitgliedern, Gewerkschaftern,
Geistlichen, Lehrern.



Den Gastwirten wird "nahegelegt", daß: "Versammlungen der KPD
im Freien und in Lokalen verboten sind".

Während die NSDAP pfalzweit auf 46,5% der gültigen Stimmen
kommt, sind es in Speyer "nur" 30,2%

SA-Leute vor Speyerer Geschäften mit Transparenten: "Deutsche,
kauft nur in deutschen Geschäften!".

Boykott jüdischer Geschäfte, Erzwungener Rücktritt des
ehrenamtlichen 2. Bürgermeisters Franz Stützel.



"Gleichschaltungen" und Verbot von 16 Vereinen.

Verbot der Zeugen Jehovas.

Verhaftung von 18 Führern der freien Gewerkschaften.



Bücherverbrennung auf dem Marktplatz (u.a. "Im Westen
nichts Neues" von Remarque!)

Im Amtsgerichtsgefängnis inhaftierte: 2 Chefredakteure, 1 Redak-
teur, 6 Stadträte (BVP), 2 Schreinermeister, 1 Rechtsanwalt,
1 Schneidermeister, 1 Lederhändler, 1 Gewerkschafter

Mitgliederappell im überfüllten Stadtsaal: Ehrung von Stadt-
kommissar Karl Delobelle für 8-jährige NSDAP-Parteizugehörigkeit.



Im August gibt es im Stadtrat nur noch die Fraktion der NSDAP.











Für die Katholiken der Siedlung wird die St.-Konrads-Kirche
gebaut. Gründung der Molkerei Speyer.




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Meldung der Pfälzer Zeitung: Es sei grundsätzlich auch außerhalb
des Dienstes mit "Heil Hitler!" zu grüßen. Von dem Gruß sei nur
abzusehen, wenn man einem Volksgenossen auf der Toilette
begegnet.(!!!)




Speyer erhält wieder eine Garnison.





Kasernenerweiterung.



Eröffnung der neuen Rheinbrücke. (23.03.1945 von deutschen
Truppen wieder zerstört)






Brand der Speyerer Synagoge.








Erster Luftalarm in Speyer (bis zum 22. März 1945 erfolgen
in Speyer 2122 Fliegeralarme. Die Luftangriffe fordern 53 Tote
und 327 Verletzte.)








Spreng- und Brandbomben auf Speyer.





Die noch nicht geflüchteten jüdischen Speyerer müssen innerhalb
von 2 Stunden die Stadt verlassen und werden nach Gurs, einem
Lager in Frankreich, deportiert. Einigen gelingt von dort die Flucht
in die USA, Schweiz und Südafrika, die meisten Sterben in Auschwitz
u. anderen KZ.








Bomben auf die Bahnlinie Speyer-Heidelberg.







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Zeitungsartikel:Totaler Kriegseinsatz.
Frauen bis 50 Jahre meldepflichtig.

Zeitungsartikel: Schüler der 4. Klasse aufwärts haben jeden
Donnerstag zum Kartoffelkäfersuchdienst anzutreten.

Hochwasserkatastrophe.

Sprengbomben auf die Gewanne "Hammelweide".

Sprengbomben auf den Hauptbahnhof und die Rheinbrücke.

Sprengbomben auf Diakonissenhaus und Martin-Greif-Platz.

Speyer wird bombardiert




Speyer wird bombardiert

Sprengung der Rheinbrücke durch zurückziehende deut. Truppen.

Hissung der weißen Flagge auf dem Altpörtel. Amerikanische Streit-
kräfte erobern Speyer (34 Gebäude sind zerstört, 1.220 beschädigt).
Karl Leiling übernimmt mit Zustimmung der Amerikaner die Dienstge-
schäfte des Oberbürgermeisters.

Die französische Armee setzt bei Speyer und Philippsburg über
den Rhein. Die Amerikaner werden von den Franzosen abgelöst.

General Charles de Gaulle nimmt vor dem Dom eine
Truppenparade ab.



















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Totale Ablieferungspflicht für Milch, Weizen, Roggen, Gerste,
Ölsaaten, Kartoffeln, Obst und Gemüse.

Erste politische Veranstaltung im überfüllten Stadtsaal, von
Sozialisten, Kommunisten und Demokraten veranstaltet.




Vermehrte Holzdiebstähle in den öffentlichen Anlagen, besonders im
Domgarten. "Die Rheinpfalz" schreibt: "An völlig gesunden Bäumen
wurden auf ganz grobe Art Äste entfernt. Dieses unverantwortliche
Treiben, (...), ist auch an anderen Anlagen zu beobachten...

Speyer wird kreisfreie Stadt und verliert ihre Eigenschaft als
Regierungssitz. Hans Hettinger wird übernimmt im Auftrage die
Dienstgeschäfte des Oberbürgermeisters. Ein beratendes Bürger-
ratskomitee steht ihm zur Seite.

Erste freie Wahlen seit 1933. Neuer ehrenamtlicher Oberbürgerm.:
Paul Schaefer. In Speyer leben 600 Flüchtlinge und Vertriebene.




Bei der Kontrolle zur Bekämpfung des Tauschhandels (Schwarz-
markt) werden 33 von 35 Personen beanstandet und die von
ihnen mitgeführten Tauschobjekte beschlagnahmt.

















In einem Hirtenbrief fordern die katholischen Bischöfe von Köln,
Trier, Mainz, Speyer u. Limburg die Katholiken auf, dem
Verfassungsentwurf zuzustimmen.














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Das Fährboot "Katharina", "Zonenkattel" genannt, wird in Betrieb
genommen. Bertram Hartard wird Bürgermeister (bis 1952).
Heinrich Ober organisiert von den USA aus das "Hilfswerk Speyer".


In der französischen Zone werden die gleichen Rationssätze wie in
der Bizone für Normalverbraucher, die älter als sechs Jahre sind,
ausgegeben. Dies sieht regelmäßige Fischzuteilungen (800 Gramm
pro Monat) vor und stellt Zitrus- und Trockenfrüchte in Aussicht.
Außerdem erhalten ca. 65% der schulpflichtigen Kinder und
Studenten zusätzliche Speisungen aus dem Hoover-Programm
(350 Kilokalorien an sechs Tagen).

Dr. Paulus Skopp wird zum Oberbürgermeister gewählt.
Eröffnung der Verwaltungsakademie und der Volkshochschule.




























Speyer bereitet die Aufnahme von 1.300 Neubürgern vor.

Hans Marsilius Purrmann wird Ehrenbürger. Die Fährverbindung
über den Rhein wird von der Motorfähre "Pfalz" übernommen.

Bischof Dr. Joseph Wendel wird zum Erzbischof von München und
Freising gewählt. Das Marienheim erhält einen Erweiterungsbau.
Gründung der "Speyerer Tagespost".




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Überschwemmung: Die Pegellatte des Rheins zeigt 7,17 Meter.

Neubau des Bahnhofes. Dr. Isidor Markus Emanuel wird Bischof von
Speyer. Errichtung des Handwerkerbrunnens auf dem Königsplatz.





Grundsteinlegung der Friedenskirche St. Bernhard von Clairvaux,
einem Symbol der deutsch-französischen Verständigung nach dem
Zweiten Weltkrieg. Frankreich beteiligt sich zur Hälfte an den Bau-
kosten. Bei der Feier sind Peter Altmeier, Robert Schuman, der
französische Hohe Kommissar und Botschafter André François-Poncet,
Konrad Adenauer und Heinrich von Brentano anwesend.





Konsekration der St. Bernhard-Kirche.

Brücke über den Speyerbach im unteren Domgarten errichtet.
Einrichtung des Stadtbades




Überschwemmung; höchster Stand am 17. Jan.: 8,67 m. Durch
polizeiliche Anordnung fordert OB Dr. Skopp "den sofortigen Einsatz
aller über 18 Jahre alten arbeitsfähigen Männer "sowie von "allen
Betrieben des Bauhaupt- und Baunebengewerbes ihre gesamte
Belegschaft und die Gerätschaften".

Notstand aufgehoben. In Speyer werden 650 Häuser vom
Hochwasser beschädigt.













Bau der Rheinbrücke. Errichtung des Priesterseminars St. German
mit Seminarkirche, des evangelischen Gemeindezentrums im
Burgfeld, der landwirtschaftlichen Berufsschule an der Oberen
Langgasse. Erste Kontakte zur späteren Partnerstadt Spalding.






Domrenovierung: Der ursprüngliche Raumcharakter wird wieder
hergestellt. Die Ausmalungen Schraudolphs aus dem 19. Jhdt. werden
bis auf den 24-teiligen Marienzyklus im Mittelschiff entfernt.


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Errichtung der Edith-Stein-Schule am Langensteinweg, des Schwestern-
wohnheimes der Evangelischen Diakonissenanstalt und der Staatlichen
Aufbauschule für Jungen an der Dudenhofener Straße. Offizielle
Einführung der Partnerschaft zwischen Speyer, Chartres und Spalding.











Reiches Knabengrab auf dem Germansberg mit kostbaren Grab-
beilagen aus dem 2. Drittel des 6. Jh. freigelegt. Einrichtung des
Rechnungshofes von Rheinland-Pfalz. Dombauverein gegründet.

Fertigstellung der neuen Berufsschule. Errichtung des Kindergärtner-
innenseminars der Evangelischen Diakonissenanstalt. Errichtung des
Arbeitsamtes, des Anker-Kaufhauses und des Evangelischen Kinder-
gartens bei der Gedächtniskirche. Restaurierung der Gotischen
Kapelle auf dem Alten Friedhof.



Errichtung des Hochhauses der LVA Rheinland-Pfalz und der
Hochschule für Verwaltungswissenschaften. Restaurierung des
Altpörtels. Grundsteinlegung für die Stadthalle.








Stadtverkehr (Buslinie) eingerichtet. Eine Ratsdelegation nimmt an
der Beisetzung des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal
Joseph Wendel, in München teil. Einrichtung einer 4. Protestantischen
Pfarrstelle in Speyer. Einrichtung der katholischen Kuratie St. Otto.
Gründung einer Ortsgruppe des Historischen Vereins der Pfalz.
Errichtung der Brücke über den Woogbach und des Landratsamtes.
Abschluß der Domrestaurierung. Das ehem. Landeserziehungsheim
in der Ludwigstraße wird als Notaufnahmelager für Flüchtlinge herge-
richtet. Richtfest für die Stadthalle. Im Norden der Stadt entsteht
eine neue Truppenunterkunft für ein Pionier-Bataillon.
















Speyer ist seit dem 1. Februar Bundeswehr-Garnison. Indienst-
stellung der Stadthalle. Der Stadtrat beschließt den Bau eines
Mathematisch-naturwissenschaftlichen und eines Neusprachlichen
Gymnasiums.





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Im Bau befinden sich die evangelische Christuskirche,
die katholische Kirche St. Otto und die Burgfeldschule.



Grundsteinlegung für das neue Krankenhaus der Evangelischen
Diakonissenanstalt. Kirchenpräsident D. Hans Stempel in den
Ruhestand verabschiedet. Zum Nachfolger wird Oberkirchenrat
D. Karl Theodor Schaller gewählt.




Ausbau des neuen Hafens. Vereinigung der Flugtechnischen Werke
mit den Heinkel-Flugzeugwerken. Richtfest für die Volksschule im
Burgfeld, die erweiterte Siedlungsschule und den städtischen
Kinderhort. Erster Spatenstich für das Doppelgymnasium.





Gründung der Staatlichen Realschule. Hans Purrmann verstorben.





Indienststellung der Burgfeldschule und des Neubaues des Kranken-
hauses der Evangelischen Diakonissenanstalt. Grundsteinlegung für
das evangelische Gemeindezentrum Speyer-West. Grundsteinlegung
zur neuen katholischen Pfarrkirche St. Konrad.









Beginn des Autobahnbaues. Bischof Dr. Isidor Markus Emanuel nach
15jähriger Amtszeit zurückgetreten. Prof Dr. Friedrich Wetter wird
Bischof von Speyer. Speyer erhält drei Hauptschulen. Gründung des
Kunstvereins. Einweihung des protestantischen Gemeindezentrums
in Speyer-West. Grundsteinlegung für das protestantische Gemeinde-
zentrum Speyer-Süd. Gedenktafel zur Erinnerung an das Schicksal
der jüdischen Gemeinde im Hof des Judenbades enthüllt.
Dr. Christian Roßkopf zum neuen Oberbürgermeister gewählt.






Oberkirchenrat Walter Ebrecht zum Kirchenpräsidenten gewählt.
Verabschiedung von Kirchenpräsident Prof. D. Schaller. Einweihung
der St. Konrad-Kirche. Fertigstellung des zweiten Teilstückes der
Umgehungsstraße. Auflösung des Landkreises Speyer.

Roman Herzog Professor für Staatslehre und Politik an der Hoch-
schule für Verwaltungswissenschaften, 1971/72 Rektor und 1984
Honorarprofessor.





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Hochwasser. Der Städteplaner Albert Speer wird mit einem
Stadterneuerungsplan für Speyer beauftragt. Die Brauerei
Schwartz-Storchen stellt den Betrieb ein. Neue Brücke über den
Gießhübelbach. Arbeitsbeginn der deutsch-französischen Vorschule.








Einweihung des neuen Kinderheimes in der Engelsgasse. Schließung
der Jugendarrestanstalt. Richtfest für das neue städtische Altenheim.
Neue Start- und Landebahn auf dem Flugplatz. Erster Spatenstich für
den Bau der neuen Feuerwache. Großbrand bei den Ziegelwerken.












Beginn der Stadtsanierung. Ortsumgehung Speyer nach 5 1/2jähriger
Bauzeit in Betrieb. Inbetriebnahme des neuen Altenheimes der Bürger-
hospitalstiftung. Nochmalige Erweiterung der Siedlungsschule.












Bezug des Neubaues der Feuerwache. Inbetriebnahme des Hallen-
bades. Verleihung der Europafahne an Speyer. Inbetriebnahme der
neuen Straßenbrücke am "Rauschenden Wasser". Übergabe des
"Schiffchengrabens" im Domgarten. Deutscher Weinkulturpreis für
das Weinmuseum. Richtfest am Feuerbachhaus.











Einweihung des Gemeindezentrums St. Hedwig.



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Neue Autobahnbrücke über den Rhein in Dienst gestellt. Großfeuer
in der früheren Brauerei Schwartz-Storchen, bei der Fa. Heß und
in einer leerstehenden Werkhalle. Eröffnung des Feuerbachhauses.
Einweihung der neuen Fachschule für Sozialpädagogik. Verpachtung
des Wartturmes an die Vereinigung badisch-pfälzischer Karnevals-
vereine. Erweiterung der Hochschule für Verwaltungswissenschaften.



Neuer Werfthafen im Bau. Rheinregulierung. Bau der neuen
Mörschbrücke. Umbau der Alten Münze. Auflösung des Bauvereins
der Gedächtniskirche.









Fertigstellung des Fußgängerbereiches Korngasse. Erweiterung
der Rheinpromenade. Übergabe des Berliner Platzes und des
Fischmarktes. Spatenstich für den Neubau des Stiftungskranken-
hauses. Neues Kupferdach für den Dom. Wiedereröffnung des
"Wittelsbacher Hofes". Ratsdelegation in Gnesen.








Fertigstellung der neuen Salzturmbrücke. Hochwasser. Teil des
"Mittleren Rings" eröffnet. Grundsteinlegung für den Neubau des
Stiftungskrankenhauses. Beginn der kulturellen Partnerschaft mit
Langenargen/Bodensee. "Prix France-Allemagne" an die Städte
Speyer und Chartres verliehen.



Unterführung am Woogbach. Enthüllung einer Gedenktafel am Platz
der ehem. Synagoge. Richtfest beim Stiftungskrankenhaus. Grund-
steinlegung für das Pfarrzentrum St. Joseph. Einweihung der Kapelle
auf dem Rinckenbergerhof. Fertigstellung des Fußgängerbereiches
Roßmarktstraße. Delegation aus Gnesen in der Stadt.









Hochwasser. Erweiterung des Pfarrzentrums St. Joseph. Neue
Orgel für die Gedächtniskirche eingeweiht. Oberbürgermeister
Dr. Roßkopf für weitere 10 Jahre zum Oberbürgermeister gewählt.
Steingleis-Steg im Bau. Rathausrenovierung abgeschlossen.
Eröffnung des Ratskellers. Indienststellung der Villa Ecarius für
Volkshochschule und Stadtbücherei.





Die Unesco zeichnet den Speyerer Dom als " Weltkulturerbe" aus.







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Juvenal Habyarimana, Staatspräsident von Ruanda besucht Speyer.










Ministerpräsident der Volksrepublik China Zhao Ziyang in Speyer.





Der französische Premierminister und spätere Staatspräsident
Jacques Chirac in Speyer.



Papst Johannes Paul II. besucht Speyer und den Dom.




Die englische Premierministerin Margaret Thatcher in Speyer.



Der italienische Staatspräsident Francesco Cossiga in Speyer.

Aufnahme der Städtepartnerschaften mit Ravenna (Italien) und
Kursk (Rußland)




















Speyer feiert sein 2000jähriges Bestehen.








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Der sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow in Speyer.

US-Präsident George Bush in Speyer.

Auf einem denkmalgeschützten Industiegelände von 1913 öffnet
das Technik Museum




















Der kanadische Premierminister Brian Mulroney in Speyer.















Bundespräsident Richard von Weizsäcker eröffnet die mehrfach
verschobene Salierausstellung. Partnerschaft mit Gnesen (Polen).
Ein Mahnmal am früheren Standort der Synagoge erinnert an die
lange Geschichte der jüdischen Gemeinde in Speyer.









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Der Präsident der Tschechischen Republik, Vaclav Havel in Speyer.




Der französische Premierminister Edouard Balladur in Speyer.

Werner Schineller (CDU) gewinnt die OB Direktwahl.







Der Präsident der russischen Förderation Boris Jelzin in Speyer.






700 Jahre alte Fährverbindung nach Rheinhausen nach
29 Jahren Pause wieder eröffnet.

Der britische Premierminister John Major in Speyer.

Jean-Claude Juncker Premierminister von Luxemburg und
Prinz Franz von Bayern (Wittelsbach) in Speyer.

Der spanische Ministerpräsident José Maria Aznar in Speyer.









Der russische Schriftsteller Lew Kopelew in Speyer.





König Juan Carlos und Königin Sofia von Spanien in Speyer.

Besuch des Bundespräsidenten Roman Herzog. Die seit Ende
des 2. Weltkrieges stationierten französischen Streitkräfte ver-
lassen Speyer (mit großem Bedauern auf beiden Seiten).

Speyer hat 52 000 Einwohner. Städtepartnerschaft mit Yavne (Israel)








Speyer erhält den Europapreis, die höchste Ehrung des Europarates
für städtepartnerschaftliche Aktivitäten.



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Der Bruder des japanischen Kaisers Prinz Hitachi in Speyer.
























in der Speyerer Partnerstadt Kursk wird ein Deutsch-Russisches
Zentrum eingeweiht.

Bundeskanzler Gerhard Schröder in Speyer.

Trauergottesdienst f. Frau Hannelore Kohl im Dom unter
großer Anteilnahme.



(Sept. 2001) Ökumenische Trauergottesdienste in der
Gedächtniskirche u. im Dom für die Opfer der Terrorangriffe
in New York und Washington.





Festakt im Dom im Schatten der Ereignisse in den USA:
20 Jahre UNESCO Weltkulturerbe

Quelle: Geschichte der Stadt Speyer, Kohlhammer
   
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